Die letzten Tage habe ich
in der Uni verbracht aber nicht damit dort Kurse zu belegen sondern in
verschiedenen Workshops die entweder Teil der International Student Orientation
oder der Graduate Student Orientation war. Der internationale Teil war zusammen
mit knapp 900 anderen Studenten, die in den verschiedensten Programmen sind
(von Undergraduate, also Bachelor, bis hin zu Postdocs die für ein Semester zum
Forschen kommen). Von den 900 waren zwei Drittel aus China und Indien und das
verbleibende Drittel größtenteils deutsch.
Vor allem bei der zweiten
Session hat man den Unterschied zwischen amerikanischen und deutschen Unis
schon sehr deutlich gemerkt. Die Uni hier bietet Wohnungen und Zimmer für fast
alle Undergraduates und für viele Internationals, es gibt kostenlosen
Rechtsbeistand von Campusanwälten, zu Themen wie Copyright, Mietrecht, Unfällen
oder Visumsangelegenheiten, es gibt eine eigene Klinik in der man sich zwei Mal
im Jahr umsonst die Zähne reinigen lassen kann. Es gibt ein Fitnesszentrum mit
Schwimmbad das für Graduates nur 90 $ pro Semester kostet, es gibt eine
Konzerthalle in die immer wieder größere Orchester kommen, es gibt
Reitstallungen, ein eigenes Bootshaus und noch vieles mehr. Die Bibliothek hat
Angestellte für jede Fakultät die einem bei der Recherche helfen können. Kurzum
für die knappen 10.000 $ die man an Studiengebühr zahlt wird einem auch
einiges geboten. Dazu kommt eine Servicekultur die in den USA viel ausgeprägter
ist als in Deutschland.
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